Immer wieder schön – Kiel zu Fuß

Nach der jüngst erschienen Studie „Mobilität in Deutschland 2017“ legen die Deutschen 22% ihrer Wege zu Fuß zurück. Bei der Diskussion um die Reduzierung von Treibhausgasen, Stickoxiden und Feinstaub taucht immer wieder die Diskussion um die Bedeutung des Fahrradverkehrs und des Öffentlichen Nahverkehrs auf. Wege zu Fuß werden leider meist vernachlässigt – zu Unrecht.

Dabei hat Kiel das Potenzial auch eine Stadt der Fußgängerinnen und Fußgänger zu sein. Warum nicht mal das Auto, den Bus oder das Fahrrad stehen lassen und stattdessen zu Fuß durch die Stadt gehen?

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Förde-Spaziergang statt Vatertagstour

Schritt für Schritt von Schilksee nach Hasselfelde: Am Himmelfahrtstag habe ich das Fahrrad stehen lassen und nehme mir stattdessen die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang entlang der Kieler Förde genommen. Gerade beim Zu-Fuß-Gehen kann man sich vortrefflich unterhalten, politisch austauschen und einfach ein bisschen schnacken. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass mich so viele Menschen begleitet haben, ob nur ein kleines Stück oder die ganze Strecke.

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Radverkehr verbessern in Kiel und Kronshagen

Am Donnerstag, den 2. Mai habe ich in Kronshagen zum Radverkehrs-Austausch eingeladen:  Mit dem Vorsitzenden des Kieler Fahrradforums Max Dregelies sowie Kommunalpolitiker*innen aus den SPD-Ortsvereinen Suchsdorf, Kronshagen und West/Altstadt habe ich diskutiert, wie wir in Kiel und Kronshagen gemeindeübergreifend am meisten für den Radverkehr erreichen können. 

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Sicherheit im Radverkehr: Umsetzung der Maßnahmen noch dieses Jahr

Die Verkehrsministerkonferenz hat in Saarbrücken ein Maßnahmenpaket zur fahrradgerechten Überarbeitung von StVO und VwV-StVO beschlossen. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen der Verkehrsministerkonferenz gehen in die richtige Richtung.

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Start-Up mit Lastenrad

12.03.2019
Wir müssen das Transportwesen im Nahbereich zu einem intelligenten und vernetzten System ausbauen! Ein Teil einer zukunftsfähigen Logistikbranche ist noord transport. Das junge Start-Up ging Anfang Februar an den Start. Bereits heute sehen sie sich einem großen Interesse gegenüber.

Das Besondere ist, dass die beiden Gründer*innen Alexander Sonders und Kim Kohlmeyer 100 Prozent auf Lastenräder setzen. Vor allem lokale Geschäfte, Apotheken und andere Einzelhändler*innen in Kiel nutzen das nachhaltige Serviceangebot. Transportware Nummer eins sind dabei Lebensmittel und schwere Getränkekisten. Das ist aber kein Problem. Denn mit einem Anhänger, der elektronisch unterstützt wird, können bis zu 300 kg transportiert werden.

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Ein erster Schritt: Förderung von Abbiegeassistenzsystemen startet

Lkw-Zusammenstöße mit Radfahrern und Fußgängern enden häufig tödlich. Abbiegeassistenten können solche Unfälle verhindern. Die von der SPD-Bundestagsfraktion geforderte finanzielle Förderung von Abbiegeassistenten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur „Vision Zero“. Die verpflichtende Einführung technischer Assistenzsysteme muss folgen.

Zur Pressemitteilung der Fraktion

Verkehrsetat 2019: SPD-Erfolge für Radverkehr und Umweltschutz an Wasserstraßen!

23.11.2018

Heute hat der Deutsche Bundestag den Bundeshaushalt für das Jahr 2019 beschlossen. Mehr Geld für aktive Arbeitsmarktpolitik, für Kitas, Ganztagsschulen, den sozialen Wohnungsbau, Freiwilligendienste und Entwicklungshilfe: Auch der zweite Haushalt in dieser Wahlperiode hat eine sozialdemokratische Handschrift.
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Förderplus für Radverkehrsprojekte und Radfahrer

09.11.2018

Doppelten Grund zur Freude hatte ich heute als Berichterstatter für Radverkehr der SPD-Bundestagsfraktion. Die schwarz-rote Regierungskoalition in Berlin hat mit zwei Beschlüssen dafür gesorgt, dass sowohl Radverkehrsprojekte als auch die Radfahrer selbst im Jahr 2019 noch besser gefördert werden. In der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses in der Nacht zu Freitag haben die Regierungsfraktionen auf Initiative der SPD durchgesetzt, dass es künftig einen neuen Titel im Verkehrsetat geben wird: 20 Millionen Euro stehen im nächsten Jahr erstmals und zusätzlich für Modellvorhaben in den Kommunen zur Verfügung. Insgesamt sind im Jahr 2019 allein im Verkehrsetat 150 Millionen für den Radverkehr vorgesehen. Davon fließen 98 Millionen in den Bau von Radwegen an Bundesstraßen, 25 Millionen stehen für den Bau von Radschnellwegen zur Verfügung. Weiterlesen

Den Radverkehr verbessern – nicht nur in Kiel!

Mit der Aktion „Radverkehr verbessern“ sammeln die SPD-Ratsfraktion und ich seit Anfang September Ideen und Vorschläge von Kielerinnen und Kielern, um den Radverkehr sicherer, schneller und attraktiver zu machen. Es geht dabei nicht nur darum, was die Stadt ganz konkret vor Ort besser organisieren kann, sondern auch darum, was sich grundsätzlich bei der Straßenverkehrsordnung (StVO) verändern muss. Es sind bereits viele gute Vorschläge eingegangen. Anhand der reinen Anzahl sehe ich, wie wichtig das Thema Radverkehr den Menschen in meinem Wahlkreis ist. Ich freue mich auf viele weitere Anregungen, um unsere Stadt für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sicherer und attraktiver zu gestalten. Bis Ende Oktober können Sie/könnt ihr unter www.radverkehr-verbessern.de noch Vorschläge einreichen. Weiterlesen

Initiative Radverkehr verbessern gestartet

Ich habe für den Herbst geplant, mich verstärkt um den Fahrradverkehr zu kümmern, gerade im Hinblick auf Anregungen für eine Reform der Straßenverkehrsordnung. Im Koalitionsvertrag heißt es schließlich: „Wir werden die Straßenverkehrsordnung mit dem Ziel der Radverkehrsförderung überprüfen und gegebenenfalls fahrradgerecht fortschreiben einschließlich einer Innovationsklausel für örtlich und zeitlich begrenzte Pilotprojekte. Wir wollen den Nationalen Radverkehrsplan 2020 fortschreiben.“
Daher habe ich die Initiative „Radverkehr verbessern“ ins Leben gerufen. Wir wollen eine fahrradfreundlichere Gestaltung der Verkehrsregeln und der Infrastruktur. Als überzeugte Radfahrer wollen wir Kiels Status als Fahrradstadt weiter ausbauen. Dafür setzen wir auf eine möglichst breite Beteiligung, denn nur so können alle Aspekte berücksichtigt werden.
Mit dem Beginn des Stadtradelns am 3. September sind die Radfahrerinnen und Radfahrer rund um die Förde im Aktionszeitraum von sechs Wochen dazu aufgerufen, uns ihre Anregungen für eine besseren Radverkehr zu schicken. Wir werden die Anregungen sammeln und auswerten und voraussichtlich im November bei eine Abendveranstaltung vorstellen und diskutieren. Wir interessieren uns besonders für strukturelle Probleme und konzeptuelle Vorschläge. Auch konkrete Situationsbeschreibungen können dafür eine hilfreiche Grundlage sein. Zögern Sie nicht, jeder Hinweis kann uns weiterbringen. Alle Infos und Teilnahme unter www.radverkehr-verbessern.de.